Jetzt ist er tatsächlich da, der letzte Tag. Morgen früh geht es zurück Richtung Heimat. Und auch, wenn wir im Moment noch die Köpfe voll haben mit allem, was wir in den letzten beiden Wochen gesehen, erlebt und erfahren haben, wird uns der Alltag wieder einholen und auch dieser Urlaub wird, wie das halt so ist, als ein Bündel von Eindrücken 'abgespeichert' werden.

 

Aber welche Eindrücke werden das diesmal sein?…

Der erste Blick auf unser Haus und die unglaubliche Aussicht über die Bucht … und die Mücken.

Der Kokosduft der knalliggelben Ginstersträucher und das Aroma der Bärlauchwiesen. Das blau leuchtende Wasser und das unglaubliche Grün der Wiesen. Das Licht, das den gleichen Berg einmal wie eine riesige Einladung zu einem Spaziergang in der Sonne und dann wieder wie eine unerreichbare, düstere Felsmauer aussehen lässt … und die Mücken.

Die unglaubliche Stille, in der man das Blöken eines Lamms durch ein ganzes Tal hört. Oder auch die Ankunft einer Horde lachender Ruhrgebietler *ggg*

Die Freundlichkeit der Schotten und ihr bewundernswerter Geschäftssinn ( auf den wir natürlich nie reinfallen würden) … und die Mücken.

Die verrückten Enten, die versucht haben, unsere Tür einzutreten. Oder der Pfau, der das Nummernschild fressen wollte. Oder die Mücken, die uns fressen wollten…

Abende mit Schweinewerfen, Würfelwerfen, Whisky und jeder Menge Spaß … und Mücken.

Es werden sicher für jeden von uns andere Dinge sein, die er besonders im Gedächtnis behält. Aber ich hoffe, dass wir uns zumindest in einem einig sind:

 

Schön war's und viel zu kurz!     … trotz der Mücken *ggg*

  • Zu jedem Bungalow gehören zwei Liegen, die man auf der Insel platzieren kann, wo man möchte. Das führt uns zurück zu Fiha’s Schokoladenseite – zum Nordoststrand. Alles ist vergessen, wenn man diesen traumhaften Puderzuckerstrand betritt. Das Meer postkartentürkis bis tintenblau, das Hausriff mit zwei kräftigen Schwimmzügen erreichbar und Fische, Fische, Fische…. wohin das Auge durch die Tauchmaske blickt. Traumhaft!! Besonders für Nicht-Taucher genial und uneingeschränkt zu empfehlen. Obwohl wir eine Taucherin und eine Nicht-Taucherin waren, musste Letztere gar nichts missen! Auf dieser Seite der Insel kommt das echte Malediven-Feeling auf. Wir hatten schon beim Schnorcheln Schildkröten, (Baby-)Muränen, Rotfeuerfische, Lobster, Trigger (Vorsicht, die sind ganz schön rabiat, wenn man an der Brutstätte vorbeischnorchelt), Fledermausfische in einigen Metern Tiefe und haufenweise Süßlippen, Doktorfische und sogar Anemonenfische an bestimmten Stellen (genau hingucken) sowie tolle Mördermuscheln. Man sieht sogar, dass das Riff wieder auflebt. Spätnachmittags zogen Delfine an der Insel vorbei. Ein herrlicher Anblick. Und liebe Mitschnorchler: muss man unbedingt versuchen, die Schildkröten o. ä. anzufassen?!? Finger/Füße weg von Meeresflora und –fauna.

  • Wenn Oliver Tittmann über den Einsatz seines Teams im Hochwassergebiet bei Magdeburg spricht, bekommt er noch immer eine Gänsehaut. “Das sind schon unglaubliche Erlebnisse und Erfahrungen die man aus so einem Einsatz mitnimmt”, sagt der Einsatzleiter der Duisburger Feuerwehr. Seit Samstagnacht um 2 Uhr war er gemeinsam mit rund 140 Kräften aus den Kreisen Wesel, Kleve und der Stadt Duisburg in Magdeburg unterwegs. Zigtausende Sandsäcke und hunderte so genannter “Big Bags”, größere, mit Kies befüllte Säcke, wurden verbaut. Erst Mittwochnacht, als sich die Hochwasserlage in Magdeburg etwas entspannt hatte, sind viele der Helfer wieder zurückgekehrt.

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